Mutterstolz

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Heute war ein wunderschön sonniger Tag, es lag nichts näher als meine Mädels zu schnappen, Tragetuch, Laufrad, Helm und ab nach draußen, ein paar Sonnenstrahlen tanken.

Es war Emmas erste Fahrt mit ihrem Laufrad und sie strahlte über beide Ohren, sie war so stolz und grinste alles und jeden an der ihr über den Weg lief…Hügel rauf, Hügel runter, über Stöcke und über Steine, selbst die tiefste Pfütze war ihr kein Hindernis.

Herrlich…

Da ertappte ich mich. Strahlend über beide Ohren, jeden angrinsend lief ich durch den Park.
Das ist MEINE Tochter, mich überkam ein Stolz für den es keine Worte gibt, für den es keine Vergleiche gibt.

Bevor ich Kinder hatte war ich auch oft stolz, auf gute Leistungen, unsere Wohnung, das Auto oder mein verdientes Geld.
Ich war mir wirklich ziemlich sicher zu wissen was Stolz ist und wie er sich anfühlt.

Dann bekam ich diese zwei bezaubernden Mädchen geschenkt und bemerkte, dass ich erst jetzt weiß was Stolz wirklich ist und wie es sich anfühlt vor Stolz bald zu platzen.

Es wäre ein vergeblicher Versuch zu erklären was ich meine oder wie es sich anfühlt.
Es ist unbeschreiblich wie gerne ich pinke Glitzer-Pfeile auf Emma und Marla richten würde, dass auch nur jeder weiß ‚diese süßen Mädchen gehören zu mir‘.
Es ist unerklärlich, wenn es mich überkommt und ich Emma ganz fest drücke und ihr dicke Küsse über’s ganze Gesicht verteile, dieses Gefühl wenn Marla mich anlacht, sie auf meiner Brust einschläft…wenn Emma sagt ‚ich hab dich lieb‘.
Aber am schönsten fühlt der Stolz sich an, wenn ich morgens mal als Erste aufwache und um mich schaue. Da liegen sie, zwei wunderbare und jede für sich perfekte Mädchen…meine Mädchen, in diesem Moment könnte mich nichts glücklicher, nichts stolzer machen.
…haltet die Welt an und saugt diesen Moment auf, diesen Moment gefüllt mit einem beinahe unendlichen Gefühl von unbeschreiblichem Mutterstolz!

Ich bin eine stolze Mama, ich hoffe du bist es auch.

Jessi