Motivation oder Bestechung…

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…frage ich mich so 5-10 mal am Tag.

Wo hört Motivation auf und wo fängt Bestechung an?

Wer kennt es nicht, morgens wollen keine Schuhe angezogen werden, Mittags möchte man nicht in’s Auto und Abends will erst nichts gegessen und dann keine Zähne geputzt werden.

Meine Helfer heißen, Autos, Maus, Zahnputzschlange und Kekse…alternativ auch Quetschie oder Fruchtriegel.

So viele Ideen hatte ich während der ersten Schwangerschaft und ich garantiere euch, die oben genannten Helfer gehörten definitiv nicht dazu.
ABER wie bei so vielen Dingen kam es anders als gedacht, denn unterschätze niemals nie ein Kleinkind.

Also motiviere ich mein Kind eben mit Bestechungen.
Oft überlege ich ob es falsch ist oder verwerflich.
Ist es richtig diese Dinge anzuwenden? Diese ‚machst du das, dann bekommst du das‘ Taktik zu nutzen?
Bring ich meinem Kind auf diesem Weg etwas falsches bei?
Sollte ich lieber anders handeln?
Und was ist die Alternative? Drohen a la ‚machst du das nicht, dann mache ich…‘, ignorieren, diskutieren?

Diese Gedanken halten dann bis zum nächsten stressigen Punkt.

Letztlich denke ich, ist es einfach ein Weg der doch gut funktioniert und warum das Kind nicht durch Belohnung motivieren?
Umso mehr ich darüber nachdenke, desto mehr stelle ich fest, dass es das gleiche ist.
Allerdings ist Bestechung einfach negativer behaftet.
So bleib ich dabei und werde wenn nötig weiter motivieren.
Ist ja letzlich auch schön nach 3 Stockwerken oben mit einem Keks belohnt zu werden, dass sie dadurch doppelt so schnell oben war ist dann natürlich ein toller Nebeneffekt für mich.

Was denkt ihr? Wie viel Motivation braucht das Kind?

Eure hoch motivierte
Jessi