Mutterliebe ist so unendlich groß…

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Abends wenn ich ins Bett gehe, schaue ich bei meinen Kindern rein.
Zuerst der Große, friedlich liegt mein 11 jährigem Wunder in seinem Bett. Seinen “Mamateddy” im Arm. Mein cooler 11 jähriger, er der grad nicht weiß was mit ihm passiert. Die Pubertät beginnt, Deo muss gekauft werden, die Stimme beginnt zu wackeln.
Hach, wie war er klein als er geboren wurde, klein und hilflos. Wir haben ihn von Anfang an geliebt und ihm an unserer Hand die Welt gezeigt. Diese Hand lässt er Tag für Tag ein Stück für Stück los und wird zum Mann. Aber dann ab und an kommt mein cooler 11 jähriger an und kuschelt sich fest an seine Mama. Worte brauchen wir in solchen Momenten kaum. Man kennt sich genau und weiß was der andere braucht…
Dann gehe ich weiter zu meinem vierjährigen Schatz. Ein blonder, lieblicher Engel liegt unschuldig in seinem Bettchen. Seine Arme liegen wie bei einem Baby rechts und links nach oben gestreckt neben seinem Kopf. Wovon er wohl träumt? Träumt er von dem Moment als er auf mich zurannte und rief: Mama umarme mich! Ich brauche liebe!
Oder träumt er davon wie er im Kindergarten mit seinen Jungs die Sandkiste umgräbt?
Ich weiß es nicht, aber er ist ein zufriedenes Kind, der jeden Tag mit Lachen beginnt und auch beendet.
Weiter geht’s zu meinem Jüngsten, er ist 2. Wieder einmal brennt noch sein Licht, in seinem Bett liegen alle Bücher verstreut. Ja er liebt die Ruhe, er genießt es für sich abends zu sein und irgendwann schläft er zufrieden ein. Er sieht so glücklich aus, ein kleines zartes Geschöpf…

Und erst dann wenn ich alle Kinder im Schlaf zugesehen und zugedeckt habe kann ich mich in mein Bett legen und mich entspannen. Mich über meine drei Wunder freuen, Wunder die mir mein Herz mit Liebe gefüllt haben und es überlaufen lassen.
Ein sanftes Lächeln legt sich dann auf meiner Seele nieder und mir wird wohlig warm. Ich habe das Gefühl es richtig zu machen. Ich versuche zu schlafen und dann knarrt eine Tür, ich höre kleine Füße trappeln, höre wie ein kleiner Zwerg auf Toilette geht und dann trappeln die Füßchen wieder, sie schleichen sich ganz selbstverständlich unter meine Decke. Der kleine Mann kuschelt sich eng an mich, umarmt mich und zaubert ein “ich liebe dich Mami” in mein Ohr…
Wenn dann später noch der ganz Kleine zu uns kommt und sich eng an mich kuschelt,dann ist mein Bett ein Familienbett, so wie ich es liebe.
Nur mein 11jähriger ist “cool” und bleibt in seinem Bett, aber ich weiß auch er hat wieder Kuschelmomente und auf diese freue ich mich wahnsinnig und warte gespannt bis es so weit ist.

Liebt ihr es auch so eure Kinder im Schlaf zu beobachten? Wird euer Bett auch regelmäßig zum Familienbett?
Liebe Grüße
Tina

1 Kommentar

  1. Hallo liebe Tina,

    wie schön Du das geschrieben hast.

    Auch bei uns ist das vorm Zubettgehen-Ritual der Gang zu Maras Bett…und nicht selten füllen sich meine Augen mit Tränen vor lauter Stolz und Liebe zu unserer Tochter.

    Bei uns wird das Bett am Wochenende zur Kuschelzone und ich freu mich immer wieder aufs Neue.

    Kinder sind das wunderbarste dieser Welt…sie machen all die Sorgen des Alltags so unbedeutend.

    Viele Grüße,
    Melanie

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