Meine persönlichen TOPs und FLOPs

Bild TOPsFLOPs

Ich möchte euch hier einmal aufführen, was ich in der ersten Zeit mit meinem Baby für sehr praktisch bzw. weniger sinnvoll hielt.

TOP

Holzspielbrücke:
In den ersten Wochen lag meine Tochter immer nur ganz kurz unter dem Spielbogen. Anfangs gerade mal 3 (!!) Minuten und wir mussten selbst die Holzfiguren zum Wackeln bringen. Mein Mann und ich dachten, dass diese Anschaffung reine Geldverschwendung war. Doch dann wurden es 5 Minuten, 10 Minuten und nun liegt meine Tochter eine gute halbe Stunde darunter und spielt mit größter Begeisterung. Mittlerweile kommt sie von selbst an alle Figuren heran, redet manchmal mit diesen und dreht sich von links nach rechts.

Tragetuch:
Ersteinmal unabhängig vom Hersteller: Tragen ist toll! Man verbringt intensive Zeit mit seinem Kind bei maximalem Körperkontakt. Man gibt seinem Kind Nähe, Sicherheit, Geborgenheit, Wärme, Liebe. Und das nicht nur als Mama! Nein, auch der Papa kann tragen. Gerade wenn unsere Tochter vom Bauchweh geplagt war, entspannte sie das Tragen. Wenn ich mal ein Päuschen brauchte, weil mir Schlaf fehlte, dann wickelte mein Mann unsere Tochter ins Tuch. Sie konnte schlafen. Ich konnte schlafen. Papa konnte am Computer arbeiten. Es war eine Win- Win- Win- Situation!

Bettschutzgitter:
Wir drei schlafen seit dem ersten Tag zusammen in einem Bett. Familienbett nennt sich sowas. In den ersten Wochen reichte mir als Begrenzung die Wickelkommode und das Stillkissen aus. Mit der Zeit wurde meine Tochter agiler. Ein Bettschutzgitter musste her! Ich bestellte eines im Internet. Aufbau und Anbringung sind kinderleicht. Und dennoch ist es sehr stabil. Ich kann seitdem beruhigter schlafen, weil ich nicht ständig Angst haben muss, dass mein Kind aus dem Bett rollt oder in einer Ritze verschwindet.

FLOP

Babybadewanne:
Wir kamen so gar nicht mit der Babybadewanne klar. Mit Wasser befüllt war sie wirklich schwer. Hält man sie etwas schief oder stößt beim Transport aus Versehen irgendwo an, schwappt das Wasser heraus. Wir haben unsere Tochter vielleicht 5 Mal darin gebadet. 3 Mal nur ganz kurz, da ihr das Baden nicht gefiel und sie nur weinte und schrie. So wuschen wir sie mit Wasser, ein wenig Seife und einem Lappen. Ganz Oldschool. Als sie ungefähr 2 Monate alt war, nahmen mein Mann oder ich sie mit in die große Badewanne. Wir temperierten das Wasser auf optimale 36°C und verzichteten gänzlich auf Badezusätze.

Babybett:
Ich weiß nicht mal mehr, warum wir ein Babybett angeschafft haben. Wahrscheinlich, weil jeder einem erzählt, dass man es unbedingt benötigt. Wirklich gebraucht haben wir unseres nie. Tagsüber schlief unsere Tochter nie wirklich darin. Immer wenn sie darin wach wurde und merkte, dass niemand da ist, weinte sie laut los. Und in der Nacht schläft sie seit Tag 1 bei uns im Bett. Seit geraumer Zeit dient das Bettchen nur noch als Ablage für meine Tragetücher und die Wickeltasche.

Kinderwagen:
Das war mein größter Fehlkauf! Ich kaufte unseren Kinderwagen gebraucht und noch in der ersten Hälfte meiner Schwangerschaft. Dann stand er monatelang im Keller. Kurz vor der Geburt holten wir ihn hervor und ich wusch alle Stoffteile. Und als unsere Tochter auf die Welt kam haben wir den Kinderwagen gerade 5 mal benutzt! Er war einfach unpraktisch. Die Räder waren starr und nicht beweglich. Als ich ihn kaufte, habe ich nicht auf die Mobilität geachtet. In jeder winzigen Kurve musste ich ihn anheben, da er einfach nicht leicht zu lenken war. In der Straßenbahn war auch nicht immer Platz dafür. Und manche Haltestellen sind nicht barrierefrei, so dass man den Kinderwagen über einen beträchtlich hohen Absatz hieven muss. In überfüllten Fußgängerzonen ist kein Durchkommen. Ich muss immer mindestens eine Hand am Kinderwagen haben. Und einige ältere Geschäfte sind zu winzig oder haben Stufen am Eingang. Da heißt es dann: Der Kinderwagen muss leider Draußen bleiben. Da gefällt es mir mit dem Tragetuch schon viel besser. Ich bin flexibler, kann überall hingehen und habe beide Hände frei.

TOP und FLOP (oder auch Fluch und Segen) zugleich sind Coupons:
Es gibt verschiedene Drogeriemärkte, die für ihre Kunden regelmäßig Coupons in deren Briefkästen werfen. Einige haben auch sogenannte eigene Babyclubs. Wenn man sich als Mama dort registriert, bekommt man in regelmäßigen Abständen passende Coupons zugesandt. Oft sind sie auf das jeweilige Alter des Kindes zugeschnitten: Windelcoupons, Coupons für Kleidung oder Spielsachen, Ernährung und sogar Nützliches für die frischgebackene Mama. Geschickt eingesetzt, kann man dadurch eine Menge Geld sparen. Allerdings verleiten Coupons auch gern dazu mehr zu kaufen als man eigentlich wollte oder gar bräuchte. Oder man wählt doch die Markenprodukte, die trotz Coupons immer noch viel teurer sind als bspw. die Hausmarke des jeweiligen Geschäfts.

Was sind eure Tops und Flops?

Eure Anke