10 Dinge, die du…

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Diese unsäglichen Artikel „10 Dinge, die du…. , bla, bla, bla“, sie machen mich aggressiv und wütend.

Ich kann es nicht mehr hören (bzw. lesen), dass jeder meint, er hätte das Allheilmittel für Alles.

Es ist mir gelinde gesagt schnurzpiepegal, was meine Kinder, Ich, meine Katze etc. alles müssen, können, dürfen, sollen. Jeder Mensch, jedes Tier ist einzigartig. Es gibt kein Patentrezept und kein genormtes Muster, in das jemand gepresst werden könnten. Und das ist gut so.

Ich kann es nicht mehr hören… zB: was die gemeine Mama, die wir alle sind, tagtäglich angeblich falsch macht und das Leben der Kinder verpfuscht, nur weil irgendein daher gelaufener Schreiberling offenbar Langeweile hatte und seinen Spaß daran hat, den Müttern das Leben noch schwerer zu machen.

Ich kann es nicht mehr hören, was alles gut oder schlecht für die Kinder sein soll, ich mag das nicht täglich in fünf verschiedenen Artikeln in den sozialen Medien lesen.

Ich kann es nicht mehr hören, dass es auf einmal ganz toll sein soll, zuzugeben, dass man ja eigentlich ohne Kinder ein viel besseres Leben hatte, „Regretting Motherhood“ scheint ja total „in“ zu sein. Ich verstehe die Welt nicht mehr, ganz ehrlich.

Ich kann es nicht mehr hören, dass jeden Tag Millionenmal darüber diskutiert wird, ob ich, wenn ich länger als 6 Monate stille, ein Problem damit habe, mich von meinem Kind zu lösen.

Ich kann es nicht mehr hören, dass wir in 2016 noch darüber diskutieren müssen, warum wir Kinder bekommen haben, wenn wir doch arbeiten gehen.

Und was ich so gar nicht mehr hören kann ist: FRÜHER hat es doch auch nicht geschadet.

Früher hatten wir auch einen Kaiser und Pferdefuhrwerke und heute haben wir eine Bundeskanzlerin und Autos mit mehr PS als ein Linienbus.

Was ich aber immer hören kann und möchte, sind die zarten Stimmchen meiner Kinder, die mich umarmen und mir ein „Du bist die beste Mama der Welt, ich liebe dich immer und immer und ewig“ ins Ohr flüstern.

DAS kann ich täglich mehrmals hören und freue mich immer wieder darüber.

Wem geht es noch so? Was könnt ihr nicht mehr hören oder lesen?

Liebe Grüße
Nadine

Ein Kommentar

  1. „Regretting Motherhood“ auf diesen Zug scheint auch gerade die Sängerin Adele aufgestiegen zu sein. Ich finde es schade. Ein Kind bedeutet Veränderung. Das sollte einem vorher klar sein. Es soltle jeder Frau bewusst sein, dass man nicht mehr so schnell am Partyleben teilnehmn kann. Auch schicke Fernreisen gestallten sich schwierig- sind aber nicht unmöglich.
    Wenn man wirklich keine eigenen Kinder möchte, dann ist das vollkommen in Ordnung. Nur darf man sich dann auch nicht von der Gesellschaft oder seinem Umfeld zu Kindern überreden lassen. Wenn Kinder nicht in das Lebenskonzept passen, dann sollte man sie dort auch nciht hineinzwängen.

    Ich bin gern Mutter. Ich bereue es nicht. Und niemand hat mich dazu gezwungen. Und ich vermisse auch nichts aus „meinem früheren Leben“ 😉

    Alles was man tun sollte, ist die rare Zeit mit seinen Kindern zu genießen. Irgendwann einmal sind sie erwachsen…

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