Eine neue Blog Mama stellt sich vor

mama blog Gastautorin Esther

mama blog Gastautorin Esther

Ich bin Esther die neue Blog Mama, 33 Jahre alt und verheiratet mit dem besten Mann der Welt (ihr versteht wie ich das meine 😉 ). Komplett wurde unser Glück vor etwa einem Jahr durch die Geburt unseres zuckersüßen und charmanten Sohnes. Neben meinem Mann die beste Entscheidung, die ich je getroffen habe! Zu unserer kleinen Familie gehören noch unsere beiden Hunde, die wir ebenfalls nicht missen möchten.
Vor der Geburt unseres Sohnes haben wir uns wenig Gedanken darüber gemacht, wie genau der Familienalltag mit Kind aussehen wird. Wir erkundigten uns durch das Internet, Broschüren oder Verwandte darüber,  was da auf einen zukommt und was das Kind denn so alles braucht. Als unser Sohn dann da war, wurde uns schnell klar, dass der in den Broschüren vorgezeichnete Weg nicht mit unserer Realität zusammen passt. Für den Kleinen gibt es eben keinen Fahrplan, was, wie und wann etwas zu geschehen hat. Wir haben dann bewusst viele Sachen einfach auf uns zukommen lassen und unseren Alltag so gestaltet, wie er für alle am besten passt. Während Beistellbett und Kinderwagen, die vorher ganz oben auf der Prioritätenliste standen, nun in der Ecke verstauben, sind Stillen, Tragen und auch das Familienbett heute ein fester Bestandteil unseres Alltags. Anders könnte und möchte ich es mir auch gar nicht mehr vorstellen.
Warum ich einen Mamablog scheibe?
Ich bin davon überzeugt, dass ein ehrlicher Austausch – vor allem auch zwischen uns Müttern – notwendig ist. Es scheint, dass viele Eltern bei anderen Familien nur die positiven Dinge wahrnehmen, während sie selbst nach außen immer nur das hervorheben, was bei ihnen gut läuft. Natürlich erzählt man, wenn man auf sein adrett angezogenes Kind angesprochen wird, eher selten vom minutenlangen Kampf bis die Jacke endlich unter Tränen angezogen war. Trotzdem möchte ich anderen Eltern gerne zeigen, dass obwohl es bei uns manchmal drunter und drüber geht und nicht  „nach Lehrplan“  läuft – es trotzdem gut ist. Ich möchte dass andere sehen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine sind und es normal ist, manchmal überfordert zu sein. Es hilft allen, sich ehrlich auch über Dinge auszutauschen, die bei einem selbst vielleicht nicht so gut gelaufen sind.  Ich möchte mit meinen Texten erreichen, dass wieder mehr Eltern auf ihr Bauchgefühl hören und sich für einen Weg entscheiden, der sich an ihren eigenen Bedürfnissen und an denen ihres Kindes orientiert statt die Erwartungen anderer zu erfüllen. Es muss nicht alles nach Plan laufen, um perfekt zu sein!
Eure Esther