Wie schaff ich das?

mama blog, Erziehung, Alltag mit baby, mamaalltag

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Liebe Mamas, wie oft habt ihr euch schon diese Frage gestellt? Wie schaff ich das? Egal ob alleinerziehend oder mit Partner, jede Mama kennt diesen Gedanken: Werde ich eine gute Mutter? Werde ich meinem Kind gerecht? Wie funktioniert mein Alltag mit Baby? Was kommt auf mich zu? Wie schaffe ich das? Ich möchte euch eines ans Herz legen: IHR SCHAFFT DAS! Ich habe einen Ehemann, wir sind glücklich verheiratet und unser kleines Wunder macht unser Familienleben perfekt, aber ja, auch ich habe manchmal diese Zweifel. Diese Zweifel sind gut, denn sie treiben uns Mamas immer wieder an, auch wenn wir denken, wir könnten nicht mehr. Dennoch ist es schön, wenn man es mal nicht allein schaffen muss. Wenn aus dem “ Wie schaff ich das“ ein “Ich habe Zeit für mich“ wird. Egal, ob Papa, Oma, die beste Freundin oder Patentante des Kindes, auch wir Mamas dürfen mal ein wenig Unterstützung annehmen und diese dann genießen. Denn viel zu schnell ist die Zeit für uns vorbei und dann fragen wir uns erneut, wie wir unseren Alltag wieder bewältigen und alle Herausforderungen meistern.

Drei Wochen Urlaub hatte der Herzensmann. Drei Wochen lang waren wir den ganzen Tag zu dritt. Gemeinsam aufstehen, frühstücken, einkaufen, aufräumen, kuscheln, spazierengehen, spielen. Ich habe sie sehr genossen, diese Familienzeit. Nicht ganz uneigennützig, denn wenn der Papa Zuhause ist, springt die ein oder andere Minute Mama-Zeit mehr raus. So oft baden wie in diesen drei Wochen war ich das letzte halbe Jahr zusammen nicht. Es war auch sehr angenehm, nachts mal den Papa mit unserer Tochter durch die Wohnung wandern zu lassen, wenn sie aufgrund ihrer Erkältung und dem bösen Husten nicht schlafen konnte. Ja, es war also auch ein bisschen Urlaub für mich.
Dem Herzensmann hat es sehr gut getan, so viel Zeit mit unserer Tochter zu verbringen. Wie vermutlich bei den meisten Familien, in denen der Papa arbeiten geht, sehen die beiden sich unter der Woche nicht allzu viel. Er kommt gegen halb 6 nach Hause, spätestens um halb 7 will die Kleine ins Bett. Hin und wieder war das sehr schwierig. Wir versuchen auch unter der Woche ein bisschen Papa-Tochter-Zeit einzubauen, vor allem beim abendlichen Umziehen für die Nacht. Aber trotzdem ist es nicht dasselbe.

Umso schöner war es nun in den vergangenen drei Wochen, dass die beiden so viel Zeit zusammen hatten.  Sie hat in dieser Zeit so viel neues gelernt und Papa konnte es miterleben.
Am Sonntagabend, dem letzten Urlaubstag, wurde ich dann doch ein bisschen traurig. Schon wieder Alltag, schon wieder den ganzen Tag alleine mit Baby. Vorbei die herrliche Familienzeit. Mich überkam das Gefühl, überhaupt nicht mehr zu wissen, wie unser Alltag zu zweit funktioniert. Wie schaffe ich das wieder ohne den Papa Zuhause?

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht oder ob es noch mehr Mamas da Draußen gibt, die manchmal solche Gedanken überkommen. Wenn ja, dann geht es euch bestimmt auch so, wie mir heute bzw. es wird euch so gehen: ihr werdet euch selbst überraschen! Es ist Abend, der erste Tag ohne Papa tagsüber ist geschafft und wenn ich ihn Revue passieren lasse, haben wir es wirklich gewuppt, meine Kleine und ich. Ich glaube manchmal, wir Mamas vergessen hin und wieder etwas ganz Entscheidendes: unsere Kleinen wissen auch, wie der Hase läuft. Wenn wir mal nicht mehr weiter wissen, zeigen sie uns doch ganz gut, was sie gerade brauchen und helfen uns so.

Ich weiß jetzt, ich war heute nicht alleine mit Baby. Ich war zusammen mit meinem Baby. Wir sind ein Team. Zu zweit.
Und jetzt, wo der Herzensmann am Abend Zuhause ist, kuscheln wir uns zu dritt in unser Bett. Denn herrliche Familienzeit kann man überall finden. Man muss nur die Augen im Alltag offen halten.

Wie geht es euch Mamas denn so? Seid ihr Alleinerziehend oder habt ihr den Papa an eurer Seite? Wie schafft ihr denn euren Alltag denn so? Habt ihr Tipps? Habt ihr Unterstützung?

Ich freu mich auf eure Antworten,

Liebe Grüße, Laura