Mamas, hört auf euren Instinkt

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Ich hatte schon seit langem vor, endlich mit dem Bloggen anzufangen. Aber oft haperte es einfach an Motivation, Unwissenheit und auch an der Angst. Interessiert es die Menschen, was ausgerechnet ich zu schreiben habe? Ich lebe nach dem Vorsatz, dass alles seinen Grund hat und achte gerne auf die Zeichen des Lebens. Heute morgen war dieser Moment: Ich las bei Facebook, dass Muttergans Gastautorinnen sucht. Tatsächlich hatte ich auf diesem Blog schon einige Artikel gelesen. Und nun hatte ich eine Chance Teil davon zu werden. Nun ja, man suchte nach Verstärkung und das war mein Moment. Mein Zeichen. Ich hatte es doch schon so lange vor. Also nutzte ich die Chance und bewarb mich mit einer kurzen Vorstellung von mir und meinem Sohn und hier bin ich nun!  Ich möchte euch tollen Mamas so vieles sagen! Nicht nur, wie großartig ihr seid und wie toll doch jede einzelne von euch ihrem Job macht, nein vor allem eines möchte ich euch sagen: Mamas, hört auf euren Instinkt!

Als Mutter beschäftigt man sich ab der Schwangerschaft mit so vielen neuen, unbekannten Dingen. Es gibt so viele unterschiedliche Meinungen zu den verschiedenen Themen und schnell hat man das Gefühl, dass man es doch nur falsch machen kann. Ich hatte sehr genaue Vorstellungen von der Erziehung meines Kindes, bevor es geboren wurde. Ich wusste ganz genau, dass ich eine strenge, aber liebevolle und konsequente Mutter sein möchte, denn ich las, dass nur so etwas aus dem Kind werden könnte. Doch bereits kurz bevor die Geburt los ging, wurde mir klar, dass das nicht ich wäre. Ich würde mich als Mutter verstellen.

Bereits einige Stunden nach der Entbindung schlief ich mit meinem Sohn in einem gemeinsamen Bett und war mir sicher, dass ich ihn damit verwöhnen würde und hörte schon die Leute reden, dass ich ihn aus meinem Bett niemals wieder raus bekommen würde und er damit niemals selbstständig werden könnte. Aber es war so wunderschön. Und ich fragte mich in der Nacht, wieso das Thema schlafen so viel diskutiert ist und so ein großes Problem darstellt. Das war der Moment, in dem ich entschied, es einfach so zu machen, wie es für uns am besten ist.
Nun vier Jahre später schläft mein Sohn in seinem eigenen Zimmer in seinem eigenen Bett, möchte nicht mehr in den Schlaf begleitet werden und schickt mich zum Schlafen raus. Das alles ohne Stress und ohne Bemühungen. Ich hätte unser Mutter-Sohn-Bett noch nicht abgeschafft. Er entschied es von sich aus und das war für uns perfekt.

Es sollte Ratgeber geben, in denen nur das Wichtigste steht. Wie: Das Kind bitte nicht mit dem Kopf nach unten tragen, nicht hauen, nicht unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen lassen. Solche Dinge und dieser Ratgeber sollte an den Instinkt der Eltern appellieren. Macht es euch einfach so wie es für euch am besten passt. Es kommt immer anders als geplant. Und achtet auf die Zeichen eures Kindes.

Hattet ihr eine Vorstellung vom “ELTERNSEIN“? Ich freu mich auf eure Kommentare und Antworten.

Herzlichst,

Eure Moni