No Poo Trend – Shampoo-Alternativen

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Unser Weg weg vom normalen Shampoo – oder vielleicht besser gesagt synthetischen Shampoos – hat erst vor „kurzem“ begonnen und ich möchte euch ein bisschen von unseren Erfahrungen berichten. Wir folgen mal dem No Poo Trend – aus der Not heraus. Mein Großer hat seit Geburt an eine empfindliche Haut und neigt zu Neurodermitis. Wir haben viele Cremes, Lotions, Shampoos, Dusch- und Badezusätze ausprobiert, aber nichts half auf die Dauer. Er hatte Gott sei Dank keine schlimme Neurodermitis, aber überall trockene Stellen und oft kratzte er sich total auf. Ich selbst hatte als Kind Neurodermitis und habe immer noch mit trockener Haut zu kämpfen, aber bis vor kurzem habe ich meine Haut und Haare ziemlich strapaziert.
Als ich mit dem Kleinen schwanger wurde, wurde auch meine Haut wieder etwas schlimmer, besonders an den Armen. Irgendwann gab mir jemand den Tipp, auf Naturkosmetik umzusteigen und mit Kokosöl zu baden. Ich muss sagen, irgendwie fiel es mir schwer, mich von den „modernen“ Sachen zu verabschieden. Aber ich wollte es ausprobieren und auch den Großen direkt mit einbeziehen. So fingen wir an Kokosöl und naturkosmetisches Shampoo in unser tägliches Pflegeritual aufzunehmen und die trockene Haut verschwand ziemlich schnell. Grade beim Großen schlug das fantastisch an und er badet auch total gerne damit. Ich liebe den Geruch und das man danach schon wie „eingecremt“ aus der Wanne steigt. Das einzige Problem war oder besser gesagt ist: die Haare. Ich habe sehr lange Haare, die auch von Natur aus sehr dick und eher spröde sind. Durch das ständige Haarefärben und die etlichen Pflegeprodukte wie Haarspray und Glätteeisen, sind sie auch sehr geschädigt. Aber mehr als Spitzen schneiden bringe ich nicht übers Herz…
Mit verschiedenen naturkosmetischen Shampoos und einer Reinigung mit Natron, waren sie irgendwie elektrisch aufgeladen und trocken in den Längen und Spitzen. Ich war ein wenig enttäuscht, weil ich dachte nach der Reinigung und den Shampoos ohne Silikone, würden meine Haare fantastisch sein. Auch Kokosöl war für meine Haare leider keine Option, da sie entweder fettig oder total fransig wirkten. Aber das kannte ich bereits von verschiedenen Ölen. Dann versuchte ich mich an einer sauren Rinse mit Apfelessig und Arganöl, aber auch das brachte kein befriedigendes Ergebnis.
Momentan fahre ich ganz gut damit, meine Haare mit naturkosmetischem Shampoo zu waschen und wenn sie getrocknet sind, eine natürliche Haarbutter einzumassieren. Was wirklich praktisch ist, ist das ich mit den Kindern jederzeit duschen oder Baden kann ohne dass ich danach noch mal alleine rein muss zum Haare waschen. Somit bekommen meine Kinder nichts von den chemischen Shampoos und Kuren ab, die ja manchmal auch tierisch in den Augen brennen können. Jetzt waschen wir uns alle mit den selben Sachen und riechen alle gleich gut.
Als nächstes möchte ich mich gerne an Haarseifen versuchen, aber ich schaue mich aktuell noch nach „der“ Seife um, die für meine Haare passen könnte. Mittlerweile gibt es eine große Palette an Haarseifen und Shampoobars. Ich werde auch für die Kinder eine Seife suchen, da grade der Kleine beim Essen gerne rumschmiert. Und wenn etwas in den Haaren landet, reicht „nur“ Wasser  oft leider nicht ganz aus.
Ich bin gespannt, was uns da noch alles erwartet und werde euch weiter über meine Suche berichten. Wie sieht denn euer Pflegeritual aus? Worauf könnt ihr nicht verzichten und worauf schwört ihr bei der alltäglichen Haut und Haarpflege? Ich bin gespannt auf eure Antworten!
Eure
Jana-Eliza