(NYC Spezial) USA Reisen als Familie

Amerika urlaub mit kind

Amerika urlaub mit kind

Endlich Freunde wiedersehen, USA mit Kindern, trotz langen Flug? Ist das möglich? Ist es nicht sogar egoistisch, die Kinder einem so langen Flug auszusetzen?  Diese Fragen stellt man sich, bevor man eine  Familienreise plant, aber man stellt sie sich auch besonders kurz vor dem Abflug und zweifelt an der eigenen Entscheidung. Wird alles gut gehen? Haben wir Spaß? Können wir die zwei Wochen Urlaub auch richtig genießen? Trotz Jetlag, langer Anreise, Umsteigen und neuer Umgebung? New York Städtereise mit Kleinkind und Baby? – YES, WE CAN!

Reisen kann so viel Freude bereiten, nicht nur den Eltern, sondern auch den Kindern. Wir waren zwei Wochen in den USA und unsere Reise startete Mitte April am Flighafen Stuttgart. Der Opa brachte uns mittags zum Terminal des Stuttgarter Flughafens und nachdem wir das Gepäck und den Buggy aufgegeben hatten, aßen wir erst einmal zu Mittag. Im Terminal des Flughafens gibt es ein bekanntes Schnellrestaurant für Burger, welches nicht nur nette Sitzmöglichkeiten, sondern auch einen Spielplatz für Kinder hat. Das ist wirklich perfekt, nach dem Essen ließen wir unsere Beiden ausgiebig spielen und sie konnten sich vor dem Flug und dem langen Sitzen richtig austoben.

Der erste Flug war ein Transitflug von Stuttgart zum Flughafen Frankfurt am Main, mit einer Flugzeit von ca. 1 Stunde. Ein Direktflug wäre in diesem Fall in die USA viel teurer gewesen, daher entschieden wir uns für diese für Familien preisgünstigere Alternative.  Am Flughafen Frankfurt angekommen, hatten wir einen kurzen Aufenthalt von 2 Stunden. Wir nutzten die Zeit, um etwas zu essen und zu trinken und die Kinder konnten nochmal etwas spielen. Leider war unser Buggy weg und nicht in Frankfurt angekommen aber uns wurde versprochen, dass er direkt im Flugzeug nach Washington D.C. sei und wir ihn dort bekommen würden.

Als Reisende mit Baby wurde uns im Flugzeug die erste Reihe zugewiesen, sodass wir viel Fußraum hatten und ein Bassinet (Babybett) für unser Mädchen aufgestellt werden konnte. Praktisch war die nähe zu den Toiletten. Der Flug von Frankfurt nach Washington D.C. benötigte acht Stunden und startete planmäßig um 17.30 Uhr.

Während des Fluges, gab es verschiedene Snacks, Getränke, Abendessen und sogar einen kleinen Snack vor der Ankunft in Washington D.C.. Gegen alle Befürchtungen schliefen die Kinder nach einer halben Stunde Flug bereits ein. Wir weckten beide erst sanft eine Stunde vor Landung (deutsche Zeit 1 Uhr, amerikanische Zeit 19 Uhr) auf, sodass sie nochmal etwas essen konnten und Zeit zum Aufwachen hatten.

Unsere Ankunft in Washington DC war schon etwas anstrengend, da wir eine lange Wartezeit bei der „Immigration“ (Einreise/Passkontrolle) hatten und unser Buggy doch entgegen der Versprechen verschwunden war. Mein Mann trug also unser Handgepäck und unseren Sohn auf den Schultern und ich die Kleine in der Trage. Die eigentliche Einreise war aber nicht so spektakulär, wie wir es erwartet hätten. War man erstmal an der Reihe, ging es recht zügig, jeder war sehr freundlich zu uns.

Nun hieß es Gepäck abholen oder besser gesagt darauf warten… nachdem wir meine Freundin gefunden hatten, musste mein Mann kurz noch einmal zu einem Mitarbeiter der Fluggesellschaft, um die Formalitäten wegen des verschwundenen Buggies zu klären. Wieder warteten wir, aber diesmal mit meiner Freundin, dem ganzen Gepäck und unseren übermüdeten, durstigen und hungrigen Kindern auf einer Bank und hoffte inständig, dass er schnell wiederkommen würde.

Die Fahrt zum Haus unserer Gastgeber verging schnell. Dort angekommen, aßen wir noch einmal eine Kleinigkeit, badeten die Kinder und gingen allesamt schlafen. Allerdings hinterließ die Zeitverschiebung Ihre Spuren, denn am nächsten Morgen wachte unser Sohn um 4.30 Uhr (amerikanische Zeit) auf. Obwohl wir versuchten ihn noch etwas im Zimmer zu beschäftigen oder nochmals zum Schlafen zu überreden, gingen wir total müde kurz vor sechs Uhr zum Frühstücken.

Zugeben, am ersten Tag war schon schwierig für mich, ich hatte Kopfschmerzen vom Jetlag und die Kinder waren etwas übermüdet, aber ansonsten überraschend fit und glücklich. Wir ließen den Tag daher ruhig angehen und gingen mit unseren Freunden etwas spazieren und auf einen typisch amerikanischen Spielplatz. Unser „Batman“ hatte großen Spaß, unser Mädchen war sehr auf mich fixiert, traute sich dann aber doch auch etwas zu krabbeln. Nachmittags gingen wir alle gemeinsam in einen typisch amerikanischen Supermarkt. Ein paar Dinge an diesem Besuch sind mir noch im Gedächtnis geblieben, ich war geschockt davon, dass 1. Überall stehen die Kalorien drauf und 2. Poliert jemand das Obst? 😉 3. OMG es ist so teuer!

Ein sehr beliebtestes Frühstück bei meinen Kindern war die Tetrapaks mit Vanilla oder Chocolate Milk 😉 und natürlich frische Pancakes oder Rührei. Beiden fiel die Umstellung des Essens etwas schwer, sie aßen weniger, als hier zu Hause bei uns. Was aber nachvollziehbar ist, da man anders einkaufen kann, wenn man einen eigenen Haushalt hat. Diesen hat man bei einer Reise auf einen anderen Kontinent nicht dabei. Gut, dass es in Amerika überall Restaurants und Food Trucks gibt.

Die nächsten Tage in Washington D.C. verbrachten wir mit Sightseeing (Link zu unserer Urlaubsplanung). Dazu gehörte das Weiße Haus, das Washington Monument, das Kapitol, das Lincoln Memorial, das Martin Luther King Jr Memorial, die National Mall und auch ein Besuch auf dem Landsitz in Mount Vernon.
In Washington DC war es toll für unsere Kinder im Park zu toben und die Sonne zu genießen. Das Wetter war so warm, wir hatten 30 Grad und konnten „Summerfeeling“ genießen. Im Landsitz Mount Vernon gibt es wirklich viele Dinge für Kinder und daher war es ideal um den Tag gemeinsam dort zu verbringen und zu gestalten. Es gab auch einen 4 D Film über George Washington, den mein Sohn mit einem gelangweilten „ Oh, Mama, das war ja so langweilig.“ beendete. Der Film war aber auch auf Englisch und enthielt viele Kanonen.
Was natürlich nicht fehlen darf für einen vierjährigen Feuerwehrmann Fan, wenn man in die USA reist? Richtig! Ein Besuch in einer echten amerikanischen Feuerwehrstation. Die strahlenden Augen unseres Sohnes waren goldwert. Er verstand allerdings nicht, warum diese Feuerwehrmänner keine Feuerwehrstange mehr in der Station haben ;-).

An unserem letzten Tag bummelten wir in Rockville, einer kleinen Stadt – ca. 20 km von Washington D.C. entfernt, und fanden die wirklich tolle Bibliothek der Stadt. Es gab einen großen Kinderbereich mit Spielzeug, Bilderbüchern, Vorlesegeschichten und Musik. Besonders interessant fand ich auch das Vorleseangebot, welches einmal wöchentlich für Babys stattfindet. Als Pädagogin bezweifle ich den Sinn und Vorteil dieses Angebots, aber zumindest waren viele Mütter mit ihren Babys (also ca. 3-6 Monate alt) dort. Für meinen 4jährigen hätte ich das sehr spannend gefunden. Schade, dass unsere Heimatstadt noch nicht so eine tolle Bibliothek hat.

Es gibt hier eine tolle Burgerkette, die die Pommes selbst macht und wirklich super leckere Burger anbietet (auch vegetarische für mich!). Ein Genuss für die ganze Familie!

Unsere Zeit in Washington D.C. nahm ein Ende. Auf der einen Seite war ich natürlich sehr traurig, meine Freunde wieder zu verlassen. Vor allem deren Kinder sind für mich noch immer wie meine eigenen Geschwister. Dementsprechend schwer fiel mir der Abschied. Dennoch fühlte ich auch den Moment des perfekten Abgangs, denn nach einer Woche gemeinsamer Zeit, fühlte ich auch wieder die Sehnsucht nach Zeit nur für meine eigene Familie allein. Ebenso ist man im Hotelzimmer etwas lockerer und muss nicht dauernd morgens leise sein – aus Höflichkeit. Die Wände sind da einfach dicker (ich hoffe es zumindest, ansonsten entschuldige ich mich auf dieser Weise bei jeglichen Hotelkunden, die aufgrund meiner lauten Kinder gestört wurden ;-)). Außerdem wusste ich, dass es einen tollen Pool dort gibt!

Meine Freundin fuhr uns von D.C. nach New York, bzw. unser Hotel war in New Jersey mit Blick auf die Skyline New Yorks, die Fahrt ging über fünf Stunden. Normalerweise ist es gar kein Problem mit unserem Sohn Auto zu fahren, unsere Tochter war schon immer im Auto sehr unzufrieden. Diese Fahrt war aber wirklich anstrengend – beide Kinder weinten ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch und ich sehnte nichts sehnlicher herbei, als das Hotel!

Angekommen waren wir erleichtert, verabschiedeten uns schnell und bezogen dann unser Zimmer. Das Zimmer war wirklich sehr groß und mit zwei Queensize Betten (etwa 1,5m x 2m) ausgestattet, sehr bequeme Matratzen, ein wundervolles großes Bad mit Badewanne (da freuen sich unsere Kinder auch darüber). Es war sehr sauber und unser Wlanzugang funktionierte auch problemlos, sodass die Muttergansvideos und Fotos gesichert waren ;-). Ich wollte euch alle auf dem aktuellen Stand halten und da ist eine Wlan doch existentiell wichtig!

Unseren ersten Nachmittag verbrachten wir dann entspannt, wir schauten uns die Gegend an, erkundeten den nächstgelegenen Supermarkt und machten Halt bei einem Icetruck. Diesen kann man nicht überhören, da er eine wundervoll laut klingende Glocke hat – diese Glocke haben unsere Kinder jedes Mal sofort gehört, egal wie laut der Verkehr war. Ich glaube sie hätten mich blind dorthin führen können ;-). Mein heiß geliebter „Banana milkshake“ war nicht nur unglaublich süß, sondern auch verstörend teuer, nicht zu Übertreffen war jedoch das Spiderman Eis unseres Sohnemanns. Er war das glücklichste Kind NYC . Wie schnell sich die Launen ändern können. Abends gab es ganz leckere Pizzen und so konnten wir mit vollem Bauch die erste Nacht in New Jersey (dort lag unser Hotel) zufrieden schlafen .

Am nächsten Tag ging es nach einem kleinen „amerikanischen“ Frühstück (Donuts, Chocolate Milk…) der „rush hour“ (ab 9.30 Uhr kann man es wagen!) in die Path (Bahn) und wir fuhren nach NYC. Das ging super flott, innerhalb drei Stationen waren wir schon mittendrin. Mein Tipp: Buggy für das größere Kind, Trage für das kleinere Kind. Wir sahen den Time Square, mit seinen unzähligen Flagship Stores, sehr natürlich viele Food Trucks die einen verführerischen Duft verströmten. Doch wir achteten aufs Budget und unser Mittagessen waren drei Pizzaschnitten, zwei Getränke für die wir über 30 Dollar bezahlten. Bis jetzt kann ich es noch immer nicht glauben, aber egal – wir waren satt und konnten weiter bummeln. Wir liefen ca. 7 km an diesem Tag.

Am dritten Tag wollten wir in den Central Park, dort gibt es den Central Park Zoo, den Children’s Tisch Zoo und viele Spielplätze. Wir fuhren mit der Path drei Stationen und liefen dann den Rest (insgesamt um die 9 km). Der Central Park Zoo ist sehr schön und unsere Kinder hatten viel Spaß dabei die verschiedenen Tiere anzuschauen. Wir sahen Pinguine, Seelöwen, Bären, Leoparden, Schlangen, Affen, sogar einen roten Panda, und noch so einiges. Dort gibt es auch ein 4 D Kino mit einem kleinen Ice Age Film (ca. 10 Minuten). Das war sehr lustig und auch ohne sprachliche Kenntnisse für Kinder zu verstehen. In dem Tisch Children’s Zoo gab es Ziegen, Schafe, Lamas, Schweine und Kaninchen. Zudem ein Spinnennetz zum Klettern und Hüpfen, großer Spaß für Groß und Klein! Ich empfand diesen Ausflug als sehr entspannend, da die Kinder sehr entspannt und zufrieden waren. Auch dort gab es das besondere Spiderman Eis ;-).

Erwachsene bezahlen jeweils 18 Dollar, unser vierjähriger Sohn bezahlte 13 Dollar und unsere Einjährige durfte umsonst in den Zoo.

Beeindruckend war auch die Fahrt mit der Staten Island Ferry, die wir nach vier Tagen machten. Mit der Path sind wir erst einmal zum One World Trade Centre gefahren. Die Station der Path ist komplett hell gehalten, alles ist weiß. Es war aber vor allem ein besonderes Gefühl dort zu sein, das 9/11 Memorial zu sehen und diese Stimmung zu spüren. Wir liefen von dort aus zum Battery Park und durch den Battery Park spazieren gegangen. Der Park ist riesig und ewig lang, zieht sich durch Manhattan. Es gibt wieder einfach klasse Spielplätze für Kinder und war somit ein toller Zeitvertreib für die ganze Family. Besonders amüsant und etwas ungewohnt, empfand ich den Dog Playground. Es gab sowohl einen Spieplatz für große Hunde und einen Spielplatz für kleine Hunde. In diesem umzäunten Bereich konnten die Hunde frei rennen und toben. So etwas macht in der Großstadt natürlich Sinn, dennoch ist es für mich als Landei dermaßen ungewohnt, dass ich noch immer darüber schmunzeln muss .

Nichtsdestotrotz waren wir dann nach dem langen Marsch froh endlich in die Staten Island Ferry steigen zu können, um die Freiheitsstatue zu sehen. Kalt war es – aber der Blick war es wert!

Mein Tipp: Nicht von den ganzen Leuten bequatschen lassen und irgendetwas für eine Bootsfahrt bezahlen. Die Staten Island Ferry fährt umsonst und man hat tolle Bilder von der Freiheitsstatue .

Regen, Regen, Regen und nochmals Regen. Außerdem war es etwas kühler. Was macht man nun mit zwei kleinen Kindern? Wir gehen ins Children’s Museum of Manhattan! Nun gut, eventuell ist es mehr ein Indoorspielplatz, als ein Museum, aber es ist einfach grandios! Unser Sohn hat viel erfahren über verschiedene Kulturen, den Körper, Ernährung und Gesundheit und unsere beiden Kinder haben stundenlang auf den verschiedenen Stockwerken gespielt. Es ist auf jeden Fall den Eintritt wert und hat unseren Tag wirklich gerettet! Es gibt für die verschiedenen Altersklassen tolle Spiel- und Lernbereiche, nicht nur unser 4jähriger Sohn hatte Spaß, auch unsere einjährige Tochter konnte stundenlang krabbeln, bauen, klettern und spielen. Das Museum ist voller Farben und sehr sauber, ebenso gibt es Kindertoiletten, Wickelmöglichkeiten und ist ideal auf Familien abgestimmt. Ich wünschte wir hätten so etwas bei uns in der Nähe!

Während wir die Christopher Street entlang liefen, fiel mir wiedermal ein Baum auf, an dem eine Gedenktafel angebracht war. In einem ruhigen Moment im Hotelzimmer googlete ich den Namen der Frau und fand heraus, dass dieser Baum für eine junge Frau gepflanzt wurde, die leider an Krebs verstarb. Auch im Central Park waren mir bereits Bäume und Gedenktafeln oder Bänke mit Gedenktafeln aufgefallen. Die Angehörigen kaufen dies bei der Stadt, um ein Andenken schaffen zu können. Es hat mich bewegt, über die einzelnen Schicksale im Internet zu lesen. Gleichzeitig frage ich mich, wie vielen Menschen das dort auffällt und sich Gedanken über das Schicksal der gedenkten Personen machen. Mit diesen Gedanken ließ ich den Tag dann ausklingen.

Burger, Burger, Burger, Mac and Cheese, Pizza, Milkshake, Donuts, frittierte Kekse…. Was darf nicht fehlen? Ein Besuch in Carlo’s Bakery…. Nie werde ich den Geschmack meines phänomenalen Cupcakes vergessen. Oh my gosh! Zum Glück sind wir so viel täglich gelaufen, dass man meine Kalorienbomben nicht an meinem Gewicht sehen kann ;-).

Mein New York Geheimtipp: Unser ganz besonderen Esserlebnis für die Familie: Ein Besuch bzw. Essen im Jekyll and Hyde Club!

Das Restaurant ist sehr, sehr dunkel, rustikal, geheimnisvoll und einfach alt eingerichtet. Über Geheimtüren gelangt man auf die Toiletten und es gibt einen Dr. Horror, der extra für das Entertainment zuständig ist. Glücklicherweise lacht er zwar extrem laut und dreckig, war aber zuckersüß zu unseren Kindern, um sie dann eben doch nicht zu verschrecken. Immer wieder begann Musik zu spielen und sich Tiere und Figuren dort zu bewegen oder sogar zu sprechen. Die Atmosphäre ist wirklich absolut grotesk, aber irgendwie auch total cool! Ich glaube keiner von uns vieren wird diesen Besuch vergessen, zumal das Essen lecker war.

Location Tipp mit Kindern: Bei schönem Wetter, kann ich auch wirklich einen Spaziergang zum Bryant Park empfehlen! Hier gibt es das „Le Caroussel“  – ein nostalgisches, wundervolles Karussell für Groß und Klein – und nicht nur das, sondern: Zahlreiche Sitzgelegenheiten, Spielecken, Leseecken und Möglichkeiten zum Kauf von Getränken oder Snacks. Ich mag die Idee, dass für die Kinder Bücher und Spiele bereitgestellt werden und dort nicht nur Familien und Kinder sind, sondern auch Senioren und junge Erwachsene. Das Publikum ist dort gemischt und die Atmosphäre ist locker und entspannt. Wir haben die Sonnenstrahlen im Bryant Park genießen können, da unsere Kinder glücklich waren.

Fast täglich waren wir am Times Square und am Broadway. Für mich als Musikerin einfach ein Muss! Überall die Werbung von Musicals, Theaterstücken und Produktionen, am liebsten hätte ich direkt jedes Stück angesehen.

Shopping, Shopping und nochmals Shopping in New York. Vor allem habe ich für die Kinder eingekauft: Lieblingsspielzeuge und natürlich Kleidung  …. Doch auch wir kamen nicht zu kurz und haben uns am letzten Tag durch Markenstores „gewühlt“. Das hat bei meinem Mann und mir irgendwie Tradition. In meinem kuscheligen Pulli konnte ich dann auch den Rückflug genießen und habe trotz Klimaanlage im Flugzeug nicht gefroren. Der Rückflug war in Ordnung, aber wir waren schon extrem müde, als wir in Stuttgart gelandet sind und ich war einfach nur froh, als wir abgeholt wurden. Zu Hause angekommen, versuchten wir einfach nur irgendwie und ohne Konflikte durch extremen Schlafmangel und Jetlag herumzubekommen. Das Heftigste: Am nächsten Morgen mussten wir beide wieder arbeiten. Das war schon sehr übel. Aber wider Erwarten funktionierte es doch ganz gut. Dennoch benötigte ich ca. eine Woche bis ich in der deutschen Zeit wieder angelangt war. Unsere Kinder brauchten dagegen nur zwei Tage, dann waren sie „in time“ .

Zusatz-Tipp: Immer ein paar Tage mehr einplanen damit alle wieder zusammen die Rückreise verarbeiten können. Perfekt um erste Fotos gemeinsam drucken zu lassen und in den frischen Erinnerungen zu schwelgen

Ich freue mich bereits jetzt auf unsere nächste gemeinsame Reise. Vielleicht hat mich nun doch das Reisefieber gepackt. Wer weiß ;-).

Eure Jasmin