10 Tipps zum Einkaufen mit Kleinkind

 

Großeinkauf mit Kleinkind? Klingt zunächst nach einem anstrengenden Unterfangen, muss es aber nicht sein, wenn man sich für die Planung etwas Zeit nimmt.

Hier sind meine zehn besten Tipps für einen möglichst stressfreien Einkauf geben.

  1. Die Vorbereitung: Wir erstellen zu Hause gemeinsam einen Einkaufszettel. Hierbei frage ich unsere Tochter auch, was sie in nächster Zeit gerne Kochen oder Backen möchte, ob eine bestimmte Sorte Obst oder Gemüse gewünscht wird und ob ihr sonst noch etwas einfällt.
  2. Niemals hungrig oder müde! Unsere Tochter sollte vorher etwas gegessen, etwas getrunken haben und fit sein. Sobald sie müde oder schlecht gelaunt ist, verzichten wir auf einen gemeinsamen Großeinkauf. In diesem Fall fahren mein Mann oder ich alleine oder verschieben das Ganze.
  3. Rieseneinkaufsmärkte meiden! Für unseren gewöhnlichen Wocheneinkauf nutzen wir ein Geschäft mittlerer Größe und keines, in dem man auch noch von Regalen mit Spielwaren und sonstigen Haushaltsgeräten überflutet wird. Solche Geschäfte suchen wir nur sehr selten auf und dann wirklich mal zum durchbummeln, aber nicht um einen Großeinkauf zu erledigen. Außerdem wählen wir ein Geschäft, in dem es alles Benötigte gibt, um nicht mehrmals an der Kasse stehen zu müssen.
  4. Aufgaben verteilen: Wir geben unserer Tochter meist zu Beginn direkt den Auftrag, nach bestimmten Dingen Ausschau zu halten. Dadurch ist sie beschäftigt und es macht ihr Spaß, die gesuchten Artikel zu finden. Zwischendurch fragen wir sie immer mal wieder, ob sie weiß, was wir noch alles auf dem Einkaufszettel stehen haben.
  5. Bei Obst und Gemüse anfangen: Unsere Tochter liebt es, sich die bunten Regale anzusehen und verschiedene Obst- oder Gemüsesorten auszusuchen. Je mehr sie hier schon mit ausgewählt hat, desto uninteressanter sind später die Süßigkeiten.
  6. Zügig Einkaufen: Je länger der Einkauf dauert, desto ungeduldiger wird unsere Tochter und dementsprechend unentspannter die Situation für alle. Wenn ich wirklich lange und ausgiebig Einkaufen möchte, gehe ich alleine.
  7. Die Süßigkeiten: Selbstverständlich darf unsere Tochter beim Großeinkauf auch Süßigkeiten mitnehmen – manchmal fordert sie es gar nicht – manchmal wählt sie auch mehrere Dinge aus. Ich frage sie immer, ob sie etwas für sich kaufen möchte, denn wenn mir etwas gefällt, kaufe ich es mir, wenn möglich ja auch.
  8. Die Kasse: Wenn es Kassen mit unterschiedlichen Inhalten an den nebenliegenden Regalen gibt, wähle ich eine ohne diesen ganzen Süßkram, weil ich es einfach als unnötige Reizüberflutung ansehe. Ansonsten binde ich unsere Tochter auch hier beim Auflegen auf das Band mit ein, lasse sie bezahlen und mit Einräumen.
  9. Nach dem Bezahlen: Meistens gebe ich unserer Tochter „ihre Einkäufe“ anschließend in die Hand, dann ist sie beschäftigt und wir können in Ruhe einräumen.
  10. Eine entspannte Heimfahrt: Lieblingsmusik einschalten und nichts wie Heim.

Da es bei uns immer nach diesem Muster abläuft und unsere Tochter die Sicherheit hat, mit eingebunden zu werden, sind unsere Einkäufe recht entspannt – natürlich gibt es auch mal Tagesform bedingte Ausnahmen.

Wie gestaltet ihr denn Eure Einkäufe? Besonders würde mich interessieren, wie es bei den Mehrfachmamas abläuft?

Alles Liebe

Rebekka