Schwanger – was gibt es zu beachten?

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Der Test ist positiv und egal ob lang geplant, spontan passiert oder mithilfe einer Kinderwunschklinik, jede werdende Mutter wünscht sich doch nichts mehr, als das Beste für ihr ungeborenes Kind.

Den meisten werdenden Müttern rattert bereits der Kopf, wenn sie an die ganzen Gefahren denken, denen die Kinder potenziell ausgeliefert sein könnten.

Natürlich gilt deine Aufmerksamkeit nun nicht mehr nur deinem eigenen Körper, sondern vor allem deinem kleinen Mitbewohner, denn dafür sorgt die Hormonumstellung.

Die Hormone sorgen aber auch für so manch anderes Symptom :

Müdigkeit

Viele Schwangere beklagen bereits in der Frühschwangerschaft eine bleiernde Müdigkeit. Ja, den ganzen Tag könnte man nur schlafen. Das liegt daran, dass dein Körper wahnsinnig viel leistet. Im ersten Drittel der Schwangerschaft verändert sich dein Hormonspiegel, dein Stoffwechsel stellt sich um. Blutdruck und Blutzuckerspiegel können plötzlich deutlich niedriger sein, als bisher, kein Wunder, dass du so schlapp bist. Die Plazenta wird gebildet. Dein Körper bildet also das Organ, was dein Baby mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Gute Nachrichten, im zweiten Drittel der Schwangerschaft verschwindet diese Müdigkeit wieder.

Was kann ich bis dahin tun?

  • Gesunde Ernährung mit vielen Mineralstoffen und Spurenelementen.
  • Lass dir Geschwisterkinder abnehmen und gönn dir eine Auszeit.
  • Nutz deine Pause an der Arbeit effektiv und mach ein Nickerchen.
  • Geh etwas ehr ins Bett und gönne dir mehr Ruhe!

Übelkeit

Sie überkommt so einige Schwangere, mal mehr mal weniger ausgeprägt, die eine Frau hat sie nur ein paar Tage, die andere leider wochenlang.
Es kann ein Geruch sein, von dem dir schlecht wird, genauso kann es sein, dass du morgens wach wirst und dir durch ein flaues Gefühl in der Magengegend speiübel wird.
Manche Frauen leiden an der sogenannten Morgenübelkeit, anderen geht es den ganzen Tag schlecht.
Auch dieses Symptom lässt im zweiten Schwangerschaftsdrittel in der Regel nach.

Was kann ich tun?

  • Vielen Frauen hilft es, noch im Bett eine Kleinigkeit zu essen und erst zwanzig Minuten später aufzustehen.
  • Meide Gerüche und Lebensmittel, die bei dir Übelkeit hervorrufen.
  • Trinke ausreichend Flüssigkeit!
  • Geh zum Arzt, wenn du dich zunehmend schlechter fühlst. Vor allem wenn du nichts mehr drin behalten kannst, musst du daran denken, dass dies zur Dehydration führen kann, was für dich und dein Kind zur Gefahr wird.
  • Iss über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten.

Ernährung
Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung aus Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und Milchprodukten. Was laut Arzt gemieden werden sollte sind Rohmilchprodukte und nicht richtig durchgebratenes Fleisch und roher Fisch. Die Gefahr einer Ansteckung mit Toxoplasmose ist erhöht.

Ansonsten gilt: Wer sich vorher gesund ernährt hat, macht so weiter. Alle anderen müssen nun nicht ihre Ernährung komplett umstellen, sondern lediglich auf eine gesündere Auswahl der Lebensmittel achten. Über Schwangerschaftsvitamine etc. sprecht bitte mit eurem Arzt.

Sport
Es ist erlaubt, was gefällt. Sportarten wie Joggen oder Trampolinspringen sind aufgrund der Erschütterung weniger geeignet. Sollte es zu Komplikationen kommen, besprich dies mit deinem Gynäkologen und schone dich!

Medikamente
Auf Medikamente sollte in der Schwangerschaft, wenn möglich verzichtet werden. Sollte es doch mal nicht ohne geht, besprich dies mit deinem Arzt.

Genussmittel

Nikotin und Alkohol sind innerhalb der Schwangerschaft ein absolutes Tabu.

Alkohol gelangt ungehindert über die Nabelschnur in den Blutkreislauf deines Babys und während du den Alkohol zügig wieder abbaust, dauert dies beim Ungeborenen deutlich länger. Damit hat es sehr viel Zeit die Nerven des Kindes zu schädigen, was zu Folgeschäden führen kann.

Nikotin führt zu einer schlechteren Durchblutung der Plazenta. Das bedeutet, dein Baby erhält weniger wichtige Nährstoffe und Sauerstoff. Das Risiko für eine Frühgeburt mit geringem Geburtsgewicht steigt.

Kaffee kann in Maßen genossen werden. Ihr müsst also nicht auf die Tasse Kaffee nach dem Aufstehen verzichten..

Eure
Yvonne