Einkaufen mit Kleinkind: Von der süßen Fee zum kleinen Wutzwerg

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Es ist Montag, 9 Uhr, und wir müssen unsere kleine Fee wecken… Ja WECKEN! Madame hat seit einiger Zeit beschlossen, den Mittagsschlaf sein zu lassen und dafür von 20:00 Uhr bis mindestens 11:00 Uhr “Früh” zu schlafen. So gesehen für alle anderen Eltern da draussen EIN SEGEN. Man sollte allerdings bedenken, dass unsere kleine Fee, wenn sie geweckt werden muss,  zu einem kleinen, trotzigen Wutzwerg wird.

Einkaufen steht aber an und da Papa um 13:00 Uhr zur Arbeit muss, bleibt nichts anderes über als sie zu wecken. Erledigt – nun gibt’s mal ne frische Windel und ein ausgiebiges Frühstück – wer so viel schläft, hat morgens natürlich auch einen Bärenhunger. Mama und Papa sind angezogen und die kleine Fee ist ebenso startbereit.

Im Auto angekommen, bekommen wir zu spüren, dass sie es alles andere als lustig findet, so “früh” morgens geweckt und dann auch noch in den doofen Kindersitz gesteckt zu werden. Sicherheit geht aber vor und so geht’s nun ab zum Geschäft mit einem kleinen, quengelnden Wutzwerg.

Dort angekommen gibt es als Allererstes eine Semmel (Brötchen), und der Trotzkopf verwandelt sich mit dem ersten Bissen in die kleine Fee zurück, die jeden anlacht, winkt und von allen Komplimente bekommt, wie süß und freundlich sie doch ist. NOCH – denn dann, nach ca. 10 Minuten, passiert meistens genau das, worüber ich vor 2 Jahren noch den Kopf geschüttelt habe, wenn ich einkaufen war – die Fee verwandelt sich wieder zurück in einen gelangweilten Trotzkopf der am Allerliebsten den ganzen Laden auseinander nehmen und erforschen will – wofür andere Eltern vielleicht Verständnis haben ABER der Rest mit Sicherheit nicht.

Wir ignorieren die Blicke der anderen gekonnt. Ab und zu würde ich jedoch am Liebsten mit hochrotem Kopf im Erdboden versinken und wünsche mir die Zeit zurück, wo unser Kleinkind noch ein Baby war, mit dem man in RUHE einkaufen konnte. Der Einkauf ist zum Glück schnell erledigt, sie ist wieder überglücklich, weil sie der Kassiererin die Kundenkarte geben darf und strahlt.

Ab ins Auto – der Heimweg ist entspannt. Zu Hause angekommen hilft sie mit viel Hingabe beim Einräumen des Einkaufes und geht anschließend mit Papa ins Wohnzimmer spielen, während ich das Essen zubereite.
Puhh – einmal durchschnaufen – alles Wichtige erledigt ✔️

Meine Tips an euch, die wir eigentlich immer versuchen einzuhalten, hab ich für euch noch kurz zusammengefasst:

1. Versucht mit einem ausgeschlafenen und sattem Kind einkaufen zu gehen.

2. Falls doch Hunger aufkommen sollte – Brötchen oder Brezeln gibt’s eigentlich überall zu kaufen und kommen fast bei jedem Kind gut an 😉.

3. Kleines Spielzeug für die Fahrt oder auch für dem Einkaufswagen lenken die Kids meistens nur für kurze Zeit ab – aber immerhin!

4. Geht gelassen an die Sache ran und lasst euch durch blöde Blicke nicht aus der Bahn werfen! Diejenigen haben selber entweder noch keine Kinder oder sie sind zu alt, um sich daran erinnern zu können/wollen.

5. Wenn möglich – lasst sie mithelfen oder gebt ihnen zumindest etwas aus dem Wagen, was nicht kaputt zu kriegen ist – so kann man sie toll miteinbeziehen.

Habt ihr noch andere tolle Tips oder ähnliche Erfahrungen?
Schreibt sie doch in die Kommentare – so können wir uns alle austauschen ❤️

Liebe Grüße

Eure Flora