Mamakleidung – wie sich meine Kleidung verändert hat

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Als ich nicht schwanger war, habe ich mir keinerlei Gedanken darüber gemacht, wie sich der Kleidungsstil als Mama verändern kann. Ich folgte vielen Trends und liebte es alles mögliche  im Bereich Mode auszuprobieren. Nie hätte ich gedacht, dass man automatisch einen gewissen “praktischen” Mama Look annimmt, aber es stimmt. Ein Prozess, der langsam passiert…

Du siehst aus wie eine Hausfrau / Mutter. Gibt es diesen Mutterchic wirklich? Worin unterscheiden sich Mütter von anderen Frauen?

Als ich dann schwanger wurde, kaufte ich mir erstmal einen Schwung Umstandskleidung. Da ich den Gedanken an Second Hand gerne mag, habe ich mir viele gebrauchte Kleidung gekauft. Bei meiner 2. Schwangerschaft hatte ich 10 kg weniger und habe überhaupt keine Umstandsmode getragen. Bei meiner 3. Schwangerschaft habe ich mich auch etwas anders ausgestattet. Denn mir passt bisher (27. Woche) alles wie gehabt.

Hosen passen mir aktuell zwar wie gesagt noch immer alle, super bequem sind aber Leggings jeglicher Art.

Dazu kombiniere ich gerne Longshirts aus Jersey oder Kleider aus Baumwolle, Strick oder auch Jersey. Je nachdem peppe ich das Outfit mit Tuch/Schal oder einem warmen Cardigan auf. Das ist ein Outfit, das bequem ist, nicht verrutschen kann und sich jeglicher Situation anpasst. Das Outfit kann sowohl legere, als auch elegant sein, je nach Anlass.

Als stillende Mama ist es anfangs dann auch etwas schwierig, denn man muss ja allzeit bereit sein zu stillen. Und das geht zum Beispiel bei Kleidern meist schlecht. Ich habe drei Kleider mit Stillmöglichkeit, aber ich mag auch sehr gerne die Variante des flexiblen Stoffes. Wickelkleider odern Blusenkleider zum Knöpfen eignen sich auch sehr gut zum Stillen, aber auch Kleider mit herzförmigen Ausschnitt oder aus Jerseystoff. So kann sich der Ausschnitt auch nach unten dehnen. Ein Jerseykleid oder Longshirt lässt sich auch schnell hochschieben. Wichtig hierbei ist eben eine blickdichte Leggings oder Strumpfhose. Unkompliziert ist natürlich auch ein Top oder Tshirt mit Cardigan, sodass man das Shirt hochschieben und den Cardigan als Sichtschutz drüber legen kann. Ein Stillloop kann auch hilfreich sein, aber auch ein Tuch kann schon Abhilfe leisten. Ihr seht: (Fast) Alles ist möglich. Als arbeitende Mama habe ich es aber auch genossen, all die Kleider auf der Arbeit zu tragen, bei denen Stillen nicht möglich ist. Während ich mich zu Hause nur leicht schminke und meine Haare nicht sonderlich frisiere, habe ich mich auf meiner Arbeit (in der Schule) immer mit tollen Flecht oder Zopffrisuren gezeigt und ein hübsches Tages Make Up aufgelegt.

Momentan schwanger und als “Kotzbrocken” mit Nesselsucht von den Medikamenten, fühle ich mich nicht so sehr nach Aufhübschen. Aber so hat eben auch alles seine Zeit und seine Momente. Die kommen auch wieder ;-).

Kleidung bestelle ich nur noch online. Ich habe aber auch keine Lust mit zwei Kleinkindern schwanger im Laden für mich Kleidung einzukaufen und hinzu kommt, dass wir eh auf dem Land mit sehr begrenzten Möglichkeiten leben :-).

Wie hat sich euer Kleidungsstil verändert? Habt ihr bevorzugte Onlineshops? Oder kauft ihr nur im Laden?

Eure

Jasmin