Spartipps für Familien

Immer wieder lese ich davon, dass das Geld am Ende des Monats knapp wird und muss daran denken,  wie es bei uns in den früheren Jahren gelaufen ist. Die erste gemeinsame Wohnung und mit dem Geld für den ganzen Monat haushalten- war alles gar nicht so einfach. Da wurde es gerade zum Ende jedes Monats echt eng mit dem Geld und wenn dann noch etwas unvorhersehbares dazu kam, wie zum Beispiel die Autoreparatur, da war der Spaß echt vorbei. Zum Glück hatten wir unsere Eltern im Hintergrund,  die uns halfen, wenn nichts mehr ging, jedoch versuchten wir alles, um es allein zu schaffen.

Gerade Familien und Großfamilien müssen sehr aufs Budget achten. Hier bekommt Ihr ein paar Tipps und Tricks um doch noch etwas zu sparen

So lernten wir mit der Zeit einige Kniffe um gut über den Monat zu kommen und diese möchte ich heute mit euch teilen, sie sind besonders für junge oder große Familien geeignet aber natürlich auch nützlich für jeden der gerne Sparen möchte.

Sparplan:
Um für unvorhersehbare Kosten zumindest eine Finanzspritze zu haben, kann ich nur raten 20- 50 € monatlich zur Seite zu legen.

Wir haben dafür extra einen Sparvertrag bei unserer Bank angelegt, wo monatlich ein fester Vertrag von unserem Konto abgeht.

Das Geld ist direkt zu Beginn des Monats weg und kann so gar nicht anderweitig verplant werden.

Wenn ihr am Ende des Monats mal Geld über habt,  dann packt es an die Seite um euch mal etwas besonderes zu gönnen.

Wochenplan:

Wir haben uns pro Monat ein Budget für Lebensmittel und Drogerieartikel vorgenommen, welches wir versuchten nicht zu überschreiten und setzten uns jede Woche zusammen um einen Essensplan zu erstellen.

Wir haben dafür Angebotszettel gewälzt und saisonal eingekauft.
Unter der Woche haben wir dann entsprechend dem Plan gekocht.
Einen Einkaufszettel schreiben und nach diesem einzukaufen, ist zum Sparen unabdingbar.

Tipp: Eintopf kann man prima für zwei Tage kochen und Reste lassen sich gut einfrieren.

Ort und Zeit des Einkaufs:

Wo ihr einkauft ist maßgeblich für die entstehenden Kosten eures Einkaufs. Also lieber Discounter als Feinkostladen, soviel ist wohl klar.

Ich habe festgestellt,  dass es zum Ende der Woche mehr Aktionen zum sparen  gibt als Anfang der Woche und vor dem Wochenende kurz vor Ladenschluss gerade die frischen Lebensmittel, wie Fleisch, Obst und Gemüse und Waren der Wurst- und Käsetheke, sowie auch Joghurt stark reduziert werden.

Auch Montags direkt nachdem der Discounter öffnet, finden sich noch viele reduzierte Lebensmittel,  die nah am Verfallsdatum liegen,  aber durchaus noch verwertbar sind. Da lohnt es sich zuzuschlagen.

Tipp: Möhren im Großpack kaufen und den Teil, den man nicht direkt verwertet zuschneiden und einfrieren.

Marken vs Noname:

Nicht immer ist teuer auch besser und fast jeder Laden hat neben den handelsüblichen Marken viele Artikel auch als Hausmarke, was meist deutlich günstiger ist.

Tipp: Weniger Fertigprodukte und mehr Selbstgemachtes ist gesünder und günstiger.

Einkaufsintervalle:

Tägliches Einkaufen sollte definitiv vermieden werden. Frisch ist zwar toll, aber der tägliche Besuch im Laden verleitet dazu mehr zu kaufen,  als ursprünglich vorgesehen.

Ich bin bisher immer gut damit gefahren,  am Ende der Woche den Wocheneinkauf zu erledigen und Montags nochmal nach Frischware und möglichen Schnäppchen zu schauen.

Tipp: Gefrorenes Gemüse hat einen höheren Vitamingehalt als Gemüse in Konserven und ist je nach Sorte, manchmal günstiger als Frischware. (War bei uns zum Beispiel beim Blumenkohl an Weihnachten der Fall.)

Kleidung:
Kinder wachsen ständig und brauchen dauernd was anderes zum Anziehen. Das kostet nicht nur Geld,  sondern auch Zeit und Nerven.

Von Zeit zu Zeit finden am Wochenende sogenannte Kleiderbörsen statt,  wo Eltern die gebrauchte Kleidung ihrer Kinder, aber auch verschiedene Spielzeuge anbieten. Je kleiner euer Kind, umso besser findet ihr dort sehr gut erhaltene Kleidung. Und einen großen Vorteil hat das ganze auch noch, denn da die Sachen bereits mehrfach gewaschen wurden, sind die Schadstoffe rausgewaschen.

Sucht ihr etwas bestimmtes oder besonderes, achtet auf Aktionen der verschiedenen Geschäfte oder kauft im Sommer- oder Winterschlussverkauf ein.

Habt ihr ein älteres Geschwisterkind, lohnt es sich auf jeden Fall, getragene Kleidung einzumotten.

Tipp: Auch im Internet gibt es mittlerweile verschiedene Plattformen für gebrauchte Kinderkleidung,  wo ihr kaufen oder verkaufen könnt. Secondhand ist einfach super nachhaltig!

Strom und Wasser sparen:

Wasser ist ein heikles Thema. Hygiene ist wichtig und interpretiert auch jeder anders,  aber auch beim täglichen Duschen kann Wasser gespart werden.

1. Duschkopf austauschen gegen einen sparsamen Duschkopf.
2. Timer stellen und nicht länger als 3 Minuten täglich duschen.
3. Das Wasser zwischendurch ausstellen

Die Waschmaschine und Spülmaschine erst anstellen,  wenn sie wirklich voll sind und auf Ecomodus laufen lassen.

Stromsparen ist dagegen einfach.
Erste Regel ist immer alle Lichter auszuschalten,  wenn man den Raum verlässt.
Stromsparende Birnen in die Lampen geben.
Geräte, wie den Fernseher nicht auf Standbye lassen,  sondern vom Strom nehmen ( Funksteckdose).
Bei Neuanschaffung auf energieeffiziente Geräte A+++ achten.
Kühlschrank nicht offen stehen lassen, sondern zügig schließen.
Wäsche zum Trocknen aufhängen, statt den Trockner anzustellen.

Regelmäßig den Stromanbieter zu wechseln, kann sich lohnen.

Das sind einige meiner Tipps, ich hoffe die helfen dem einen oder anderen weiter.

Liebe Grüße
Yvonne

Ps: Schaut auch mal bei unseren Rezepten, dort findet Ihr viele Anregungen zB für Restesalat