Vom ersten Zahn bis zur Zahnfee

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*Enthält Werbelinks* Als bei unserem Großen das erste Mal ein Zahn wackelte,  war die Aufregung groß. Er hatte bereits bei seinen Freunden erlebt, dass die Milchzähne herausfielen und Lücken hinterließen,  bei ihm selbst war es ihm aber nicht ganz so geheuer. Es gab einige Fragen zu beantworten,  bezüglich der Milchzähne und warum diese nun weichen müssen.

Aber was passiert da eigentlich im Mund unserer kleinen Racker?

Alles beginnt schon vor der Geburt unserer Kinder. Das Milchgebiss wird nämlich bereits im Mutterleib angelegt und bricht im Alter von ca. sechs Monaten bis zwei-drei Jahren durch, beginnend meist mit den Schneidezähnen und abschließend mit den Backenzähnen. Bei dem einen früher, bei dem anderen später und auch eine andere Reihenfolge ist möglich.

Dies geht meist nicht ohne größere Probleme von statten, denn der Durchbruch sorgt bei den Kleinsten für Schmerzen und oftmals auch für Fieber. Allgemein bekannt als “Zahnen”.

Hier hilft viel Geduld, ein gekühlter Beißring*, Bernsteinketten* und Osanit* Kügelchen (Amazon Partnerlinks – weitere Informationen siehe unten).

Wichtig ist, dass diese Zähnchen von Anfang an gepflegt werden. Zahnärzte empfehlen den ersten Zahnarztbesuch ab dem ersten Lebensjahr, um das Kind an den Zahnarztbesuch zu gewöhnen. Wir besuchen den Zahnarzt zweimal im Jahr zur Vorsorge.

Das Milchgebiss besteht insgesamt aus zwanzig Zähnen  und wird um den sechsten Geburtstag durch die ersten bleibende Backenzähne ergänzt.

Etwa um den fünften Geburtstag wackelt der erste Zahn und mit sechs Jahren haben viele Kinder große Lücken im vorderen Teil ihres Gebisses.

Die Milchzähne werden nun Zahn für Zahn durch die bleibenden Zähne ersetzt. Der Zahnwechsel startet meist mit den unteren Schneidezähnen und wird durch das Wackeln der oberen Schneidezähne abgelöst. Wobei auch hier Abweichungen möglich sind.

Während bei den Milchzähnen durch das Wachstum des Kiefers größere Lücken zwischen den Zähnen entstanden sind, werden diese Lücken nun durch die deutlich größeren bleibenden Zähne gefüllt.

Aber was tun, wenn der Wackelzahn nicht raus will?

Dies kann für ein Kind eine sehr belastende Situation sein und zu einem unangenehmen Gefühl bis hin zu Schmerzen führen, da der bleibende Zahn sich durch das Zahnfleisch drückt um den Milchzahn herauszudrücken.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie mein Vater mir mit einem Trockentuch eine Wackelzahn herausdrehte und wie furchtbar dies für mich war oder wie meine Eltern meinem Bruder den Wackelzahn mittels Bindfaden an der Türklinke zogen.

Heute weiß ich, dass diese Handlungen völlig sinnlos gewesen sind,  denn Wackelzähne fallen in der Regel früher oder später von alleine raus, die Kinder manipulieren schon von sich aus soviel am Zahn herum,  sodass er irgendwann nur noch an einem Zipfel hängt.

Zahnärzte empfehlen der Natur freien Lauf zu lassen, denn einen noch nicht komplett bereiten Wackelzahn herauszuziehen oder zu drehen,  kann zu stärkeren Blutungen und auch zu Entzündungen führen.  Bei Unsicherheit sollte man lieber den Zahnarzt aufsuchen.

Ich kann aus Erfahrung sagen, dass die Wackelzähne sich von alleine auf den Weg machen.

Doch was,  wenn der Zahn raus ist?

Auf jeden Fall solltet ihr kontrollieren,  dass die Blutungen nicht allzu stark sind und kurze Zeit später gestillt sind.

Feiert den ersten herausgefallenen Zahn, so verbindet das Kind mit dem Verlust der Milchzähne gleich etwas Positives.

Wir haben für unseren Großen extra eine kleine Dose besorgt, wo die Wackelzähne als Erinnerung aufgehoben werden.

Als Belohnung für die Tapferkeit kommt in der folgenden Nacht die Zahnfee und hinterlässt ihm ein Eurostück.

So ist das bei uns! Habt ihr auch Rituale, die mit dem Zahnwechsel zu tun haben?

Liebe Grüße
Yvonne

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